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Zum Thema Regeltechnik


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Nach Java – Update wird die Web-Visualisierung mit einer Sicherheits-Warnung abgelehnt

Lösung

Seit Java 7 Update 51 benötigen die Visualisierungen auf JAVA-Basis grundsätzlich einne Eintrag in die Freigabeliste jedes Rechners, die IP-Adresse jeder einzelnen Anlage muss dort eingetragen sein.

Vorgehen dafür (WINDOWS 7), muss ggf. seitens der EDV ausgeführt werden:

  1. Klicken: [Windowsknopf] ganz links in der Taskleiste → Systemsteuerung → JAVA
    (32Bit oder 34Bit je nach Browser)
    » Java Control Panel erscheint
  2. TAB Sicherheit anklicken → [Siteliste bearbeiten]
    » ein tabellarisches IP-Adress-Verzeichnis erscheint
  3. [Hinzufügen] hängt eine leere Zeile an, in die Sie die URL der Anlage eintragen (aus dem Browser hineinkopieren). Form des Eintrags: http://192.168.123.45
  4. [OK] Zum Übernehmen des Eintrags
    » Es erscheint eine neue Sicherheitswarnung
    “HTTP = Sicherheitsrisiko”
  5. Bestätigen / ignorieren
  6. Diesen Vorgang für alle Anlagen wiederholen!
  7. Browser beenden und neu starten

Nun können die Anlagen wie gewohnt visualisiert werden.

Eine ausführlichere Anleitung von ORACLE finden Sie hier.

Nicht betroffen sind Microbrowser-Panels und die SAIA-WINDOWS-App  (als Browser-Alternative auf WINDOWS-PC).


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Heizenergieverbrauchs-Entwicklung

2015-05-30_GasverbrauchAls kleine Abschätzungshilfe für Witterungsbereinigung Ihres Heizenergieverbrauchs:

Die Tabelle rechts zeigt die Entwicklung meines privaten Gasverbrauchs in den letzten Jahren. die Spalte „Jahr“ gibt den Ablesungszeitpunkt wieder, die Prozentzahl ganz rechts jeweils die Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Wir heizen mit Gas, das ausschließlich zu Heizzwecken verwendet wird (Brauchwasserbereitung mit elektrischem Durchlauferhitzer). Abrechnungszeitpunkt ist jeweils März. Größere Veränderungen bei unseren Gewohnheiten gab es über die Jahre wohl nicht.

zum letzten Abrechnungszeitraum 2014 – 2015:

  • Im Februar 2015 wurde die Therme getauscht, es ist aber wieder eine Heizwerttheme. Die mag etwas weniger verbrauchen als die alte (Baujahr 1989), aber durchschlagenden Einfluss auf den Verbrauch wird die Änderung nicht gehabt haben.
  • Eine andere Veränderung war ein elektronischer Heizkörpethermostat für das Wohnzimmer, der nach meinem Eindruck Überheizung deutlich wirksamer begrenzte als der alte Thermostat.

Grobe Abschätzung aller dieser technischen Verbesserungen: Einsparung < 3%.

Natürlich kann man die Ergebnisse nicht direkt auf andersartige Gebäude übertragen, bei nennenswertem Brauchwasseranteil am Heizenergieverbrauch werden die Witterungs-bedingten Schwankungen geringer ausfallen, werden die Räume gegenüber üblichem Wohnbedarf auf geringere Temperatur geheizt führt ein wärmerer Winter zu einer etwas größeren Ersparnis. Bei großen inneren Wärmelasten im Gebäude führt ein warmer Winter ebenfalls zu einer vergleichsweise höheren Energieeinsparung. Wärmere Räume („Altersheim“) führt von der Tendenz her eher zu einer etwas geringeren Einsparung durch einen warmen Winter. Unsere Heizgewohnheit dürfte bei einem Mittelwert von 115 kWh/(a*m²) in einem Fachwerkhaus ohne besondere Dämmmaßnahmen eher auf kühle Räume übertragbar sein.

RechenschieberDie tatsächlichen Zusammenhänge sind sehr komplex, die Abschätzung ersetzt keine Berechnung nach VDI 2067 Blatt 1. Aber als grobe Abschätzung für den Erfolg einer Sanierungsmaßnahme sollte die Aufstellung ganz hilfreich sein.

Ich hoffe, Ihre Berechnungen führen zu einem erfreulichen Ergebnis!

Hier gibt es Gradtagzahlen-Tabellen für objektivere Berechnungen.


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Ausfüllen von PDF-Formularen

Sie 2016-10-22_formulareausfuellenhaben von uns ein PDF-Formular erhalten, wissen aber noch nicht, wie Sie die Informationen nach dem Ausfüllen an Bielefeld & Buß zu schicken oder bei sich selbst zu speichern können?

Kein Problem!

Normalerweise lassen sich diese Formulare nur mit Adobe-Produkten nach dem Bearbeiten spei­chern oder versenden. Auch mit dem aktuellen ADOBE Reader X (oder später) können PDF-Formulare nach dem Ausfüllen gespeichert werden, ohne dass der Inhalt der Formularfelder verloren geht.

Sollten Sie keinen geeigneten ADOBE Reader zur Verfügung haben gibt es alternative Möglichkeiten, auch ohne die An­schaffung des Adobe Acrobat solche Formulare auszufüllen, zu archivieren und zu versenden; der Vollständigkeit halber diese Möglichkeiten im Folgenden:



Alternative Methoden

Einfacher Ausdruck

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, das Formular mit dem Adobe Reader 9.1 (ehemals ACROBAT READER) oder ei­nem vergleichbaren Produkt zu öffnen und auszufüllen. Da sich das geänderte For­mular mit einem älteren Adobe Reader weder speichern noch per E-Mail versenden lässt (die Änderungen gin­gen dabei verloren), müssen Sie sich eine ausgefüllte Kopie des Formulars zur Archivierung ausdru­cken; diese Version können Sie uns dann auch per Fax zu schicken. Sofern sie auf ihrem Computer einen Fax-Drucker eingerichtet haben, können Sie natürlich auch das PDF-Dokument ausgefüllt direkt an uns faxen.

Einfacher geht’s mit dem kostenlosen FoxitReader, der erlaubt auch das abspeichern ausgefüllter Formulare, die Sie dann ohne weitere Ausdruck-Umwege direkt per E-Mail an mich zurück schicken können.

Achtung: wenn sie eine Ausdruck-Möglichkeit verwenden, dürfen Sie bitte nicht die Formular-Feld-Grenze überschreiten, an­derenfalls bleibt der unsichtbare Teil des Textes für den Empfänger des Formulars unlesbar!

FormularVersand_html_m784c323aSpeichern und E-Mail-Versand

So können Sie die Formulare (nachdem Sie ggf. einige Minuten in die Installation der benötigten Software in­vestiert haben) am schnellsten für eine kurze Antwort nutzen. Sofern sie keine Software besitzen, die das Spei­chern beziehungsweise den Versand per E-Mail ausgefüllter PDF-Formulare direkt unterstützt, können sie sich auf einfache Weise folgendermaßen behelfen:

  1. Sie installieren eine Software, mit der Sie über einen Ausdruck PDF-Dokumente erzeugen können. Hier haben sich folgend beiden Produkte (für WINDOWS) gut bewährt:FormularVersand_html_6de5618b
    FreePDF XP, eine Freeware von Stefan Heinz download hier
    PDFCreator, ein Open Source Programm, download hier
    oder auch
    GhostView / Ghostscript download hier
  2. Sie öffnen das Formular-Dokument mit ihrer Standard-Software dafür (zum Beispiel Acrobat Reader)
  3. Sie füllen die Formularfelder vollständig durch anklicken beziehungsweise durch Eingabe von Zahlen und Texten aus.
  4. Sie starten einen Ausdruck des fertig ausgefüllten Formulars und wählen als Drucker die von ihnen installierte Software für die Erzeugung von PDF-Dateien. Wenn der Bearbeitungs-Dialog erscheint, können Sie bei den meisten Produkten „Sende als E-Mail“ anklicken, dann erzeugt die Software eine Kopie für Sie zur Ablage (PDF-Datei) und startet zugleich Ihr E-Mail-Programm, mit dem eine Kopie des ausgefüllten Formulars an uns zurückgeschickt werden kann; die Kopie ist bereits als Anhang an die E-Mail angehängt. Diese Kopie erkennen Sie leicht daran, dass die Formularfelder nicht mehr geändert werden können. Je nach gewählter Ausdruck-Software müssen Sie die Kopie evtl. vorher noch spei­chern.
  5. Wenn Sie nun doch wieder eine Meldung erhalten, Sie könnten nur eine leere Kopie des Dokuments speichern oder versenden, sind Sie versehentlich zum Dokument, das sie von mir erhielten, geraten.
  6. Wenn Sie auf einem Laufwerk eine Kopie unserer Technischen Dokumentation Regelung haben und Sie von dort ein Fehlererfassungs-Formular (PDF-Formular) ausgefüllt haben, speichern Sie bitte als Beleg eine Kopie des ausgefüllten Formulars mit vorangestellter Datumsinformation und Vorgangs-bezogenem Namen im Unterordner Berichte_Protokolle_PDF! Beispiel:
    Original-Formular:
  7. X:\TechDokuBuB\IhreFirma\Lueftungsprojekt\projektbezogen\Fehlererfassungsformular.pdf
  8. Ausgefülltes-Formular:
    X:\TechDokuBuB\IhreFirma\Lueftungsprojekt\projektbezogen\Berichte_Protokolle_PDF\JJMMTT_WohnungKalt.pdf

Ich hoffe, die Informationen waren hilfreich für Sie; falls doch noch Fragen offen geblieben sind:

Telefon  0531 27020 35

FAX  + 43 1 34242 109576

Email  info@BielefeldUndBuss.de


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Schnelltest: SAIA Microbrowser App für WINDOWS

So sieht der HOME-Bildschirm aus.

So sieht der HOME-Bildschirm aus.

Seit neuestem gibt es auch für WINDOWS-PC eine derzeit kostenlose Microbrowser-App (Betaversion zum Testen), mit der bei bestehenden Anlagen ggf. die in den letzten Jahren immer wieder auftretenden Probleme bei JAVA-Updates auszuschalten wären. Ich habe intensiver auf einem aktuellen WINDOWS 7 (64 Bit) getestet und zusätzlich auf einer Virtuellen Maschine ein uraltes WINDOWS XP (Service Pack 1). Unerwartete Unterschiede sah ich nicht.

Download und Installation

Die App kann hier heruntergeladen werden, auf derselben Seite wird beschrieben, wie die App entpackt, gestartet und lizensiert wird. Ohne Lizensierung läuft die App im Demo-Modus, Visualisierung wird nach 15 Minuten gestoppt.

Nicht ganz selbsterklärend und auch nicht aus den Anleitungen ersichtlich ist, dass man eine Visualiserung zunächst mit URL und einem Namen speichern muss, ehe die Visualisierung mit Connect gestartet werden kann.

Ansonsten lief ein Schnelltest an einer DDC auf meinem Schreibtisch und über VPN-Verbindung zu einer Anlage mit PDC3 problemlos.

Ergebnisse des Schnelltests

Die App funktionierte bei meinen Kurztests tadellos, sie hat dieselben Einschränkungen wie sie von Microbrowser-WEB-Panels (In der Schaltschranktür)  bekannt sind, im Wesentlichen die statische Darstellung von animierten GIF-Bildern.

Die getestete SBC Micro Browser Version 1.6.21.137 (beta 1) unterstützt auch URL-Jumps, das heißt der Sprung innerhalb einer Liegenschaft von einer auf die andere Anlage ist problemlos möglich; das war bei einer von mir getesteten „abgespeckten“ iOS App für iPAD nicht möglich.

Auch das Problem, dass bei Phoenix-ILC 1xx die Visualisierung nach Aufruf mit einer SAIA-App abstürzt und nur mit Unterbrechung der Spannungsversorgung wiederhergestellt werden konnte, habe ich nicht beobachtet, auf einer ILC 130 ETH mit Firmwarestand 3.94.03 und einer Visualisierung erstellt mit WebVisit 6.21.00 funktionierte die Visualisierung auch nach Benutzung der WIN-App ganz problemlos weiter. Für eine endgültige Entwarnung ist es aber noch zu früh, noch ist nicht klar, ob das Problem auf die damals getestete iOS App für iPAD oder die getesteten speziellen Geräte mit ihren Visualisierungen beschränkt war.

In der APP kann auch in der Benutzeroberfläche zwischen den gespeicherten Visualisierungen gewechselt werden.

Es ist sogar möglich, mehrere Instanzen der App zu starten, wofür einfach nur eine Kopie des Ordners mit SBC_MicroBrowser.exe samt der Konfigurationsdateien im selben Ordner benötigt wird. Die zweite SBC_MicroBrowser.exe lässt sich zusätzlich starten und unabhängig benutzen, wobei allerdings evtl. problematisch ist, dass die beiden Instanzen in der Taskleiste nicht unterscheidbar sind – man weiß nicht unbedingt im Voraus, in welche Visualisierung man mit dem Mausklick auf das SBC-MB-Icon gerät.

Rechts 2x Microbrowser-App

Rechts 2x Microbrowser-App

Wer braucht die App?

Jeder WINDOWS-Nutzer, der für eines der folgenden Probleme eine Lösung sucht:

  1. Visualisierung funktioniert nach Java-Update nicht mehr
  2. Java soll (wegen Sicherheitsbedenken …) nicht auf PC installiert werden
  3. Der Nutzer ist von dem Problem, dass bei jedem Start der Visualisierung im Browser erst diverse Sicherheitswarnungen wegklicken muss, genervt (tritt bei manchen Nutzern auf, bei anderen nicht).
  4. Mehrere von derselben DDC geregelte, räumlich getrennte und unabhängige Anlagen sollen gleichzeitig visualisiert werden. Die Situation tritt beispielsweise  ein, wenn Unterstationen über BUS oder Netzwerksatelliten angeschlossen sind. Im Browser kann unter Java eine CPU jeweils nur 1 mal visualisiert werden, ein Aufruf in einem 2. TAB oder Fenster des Browsers führt zu Fehlern. Das Problem lässt sich beheben, indem die 2. Anlage derselben CPU in einem anderen Browser (Seamonkey + Firefox) oder eben in der App visualisiert wird.
  5. Die Visualisierung im Browser wird als störend empfunden oder soll bewusst vom Browser getrennt werden. Beispiel: Ein Nutzer (Etagen-Sekretärin) hat eine spezielle Nutzer-Bedienung, auf die jederzeit schneller Zugriff möglich sein soll. Da kann es problematisch sein, wenn die „Lüftungsfernbedienung“ jedes mal zwischen 25 geöffneten Browser-TABs wie eine Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden muss – die Extra-Anwendung SBC Micro Browser ist in der Taskleiste aber leicht zu finden. Auch der Wechsel zwischen Anlagen kann evtl. mit der Übersicht links in der App einfacher sein als Lesezeichen im Browser.

Meine Empfehlung:

Sofort als Notfall-Hilfe herunterladen, aber mit eigenen Tests sicherheitshalber noch warten, bis mehr Testerfahrung von mir vorliegt.

Nachträge

Probleme

No connection to Host

Diese Fehlermeldung sah ich in der App., wenn ich versuchte, VPN-Verbindung zu einer Anlage aufzubauen, wenn im Draytec Smart VPN Client die Option „Gateway der Gegenseite benutzen“ aktiviert ist. Nun gibt es wenig Gründe, diese Option zu nutzen (damit geht der Gesamte Internet-Verkehr des PC über den entfernten Router), aber der Vollständigkeit halber soll das erwähnt werden.

Es Könnte sein, dass dieses Problem mit neuesten (Spetember 2014) WINDOWS-Updates zusammen hängt.

Auto-Home

Nach einer Weile (typisch: 10 Minuten) soll die Anzeige wieder auf den Startbildschirm zurückgehen und damit die Bedienebene auf „0“ zurückgesetzt werden, um  unbefugte Bedienung der Anlage zu verhindern. Bei einem kleinen Anteil der Anlagen findet dieser Rücksprung allerdings stets sofort, nachdem eine andere als die Startseite aufgerufen wurde, statt, was eine Bedienung der Anlage unmöglich macht. Dieses Problem tritt nur bei der App, nicht im Browser oder bei Verwendung eines Microbrowser-Panels auf.

Die Ursache des Problems ist derzeit noch unklar.

Gleichzeitige Visualisierung mehrerer Anlagen

Um mehrere Anlagen zu visualisieren ist es gar nicht notwendig, Kopien der App zu erzeugen. Erneuter Aufruf (durch Doppelklick im WIN Datei-Explorer oder auf ein Desktop Icon) startet eine 2., unabhängige Instanz der App, die für die Visualisierung einer anderen Anlage zur Verfügung steht.

Auch eine 3. Instanz aufzurufen funktioniert bei mir problemlos, mehr habe ich noch nicht probiert.

Der Aufruf kann auch über Desktop-Icons (oder andere Verknüpfungen) gezielt für bestimmte Anlagen erfolgen. Dafür nach Installation und Freischaltung der App:

  1. Rechtsklick auf freie Dektop-Fläche
  2. ‚Neu‘ (im Kontextmenü)
  3. ‚Verknüpfung‘
  4. In die Eingabezeile Verknüpfung eingeben: C:\<PfadZurApp>SBC_MicroBrowser.exe http://172.16.202.108/RAN0_M.html
    Mit
    Pfadangabe, irgendetwas wie „C:\Users\…..“, endet mit einem „\“Dateiname der ausführbaren App
    URL zur Einstiegsseite auf dem DDC-Webserver (einfach aus Browser-Lesezeichen kopieren)

Es lassen sich mehrere solche Icons auf dem Desktop ablegen, die auch das aufrufen mehrerer App-Fenster für die gleichzeitige Visualisierung mehrerer Anlagne ermöglichen.

Mehrere App-Instanzen für mehrere Visualisierungen über einen WINDOWS-Batch aufzurufen ist mir bisher noch nicht geglückt.