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Zum Thema Regeltechnik


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Visualisierung im Browser: Aktuelle Mozilla-Browser benötigen SSE2-taugliche Hardware

Für  Firefox ab Version 49 (und verwandte Browser)  wird SSE2-taugliche Hardware benötigt (zumindest für Windows).  Symptom dafür, dass der eigene PC diese Hardwareanforderung nicht erfüllt, könnte bei der Browser-Installation trotz vorhandenem SP3 eine Fehlermeldung „… benötigt WIN XP SP2“ sein.

Das ist ein Problem für irgendwo in einer vergessenen Kammer werkelnde PC (meistens mit WINDOWS-XP), hier sollte sicherheitshalber die Auto-Update-Funktion des Browsers abgeschaltet werden.

Einen Workaround gibt es nicht, man muss eine ältere Browser-Version weiter benutzen, bis der alte PC durch aktuellere Hardware ersetzt wurde. Alternativ kann auch der Windows-Microbrowser benutzt werden, ob es dort Einschränkungen bei aktuellen Versionen gibt wäre im Einzelfall zu klären.


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Firefox beendet die Unterstützung von NPAPI-Plugins

Kein Grundzur Panik!

Kein Grund zur Panik!

Spätestens ab Firefox-Version 53 (Mitte nächsten Jahres) wird dieser Browser keine NPAPIPlugins mehr unterstützen, das wird voraussichtlich auch auf dem Firefox-Kern aufbauende andere Browser wie CLIQZ, SeaMonkey und viele andere mehr betreffen. Einige technische Details und Hintergründe können hier nachgelesen werden.

Dies hat zur Folge, dass die von Bielefeld & Buß vor 2016 erstellte Visualisierungen auf Basis von Spidercontrol nicht mehr „einfach so“ im Browser funktionieren werden.

Was ist zu tun?

Browser mit verlängerter Java-Unterstützung installieren

Nutzer, die betroffene Browser benutzen (mehr oder weniger alle, auch Googles Chrome hat die Unterstützung des benötigten Java-Plugins bereits eingestellt), können eine sogenannte ESR-Version (Extended Support Release – zu Deutsch Version mit verlängerter Unterstützung: Diese Softwareversionen bekommen im Laufe der Produktentwicklung keine neuen Funktionen, sondern enthalten allein Fehler- und Sicherheitsupdates — das aber länger als bei „normalen“ Versionen) des Browsers installieren, Firefox wird in der ESR-Version (52) ca. 1 Jahr länger Java unterstützen.

Microbrowser nutzen.

Von IniNet gibt es einen Windows-Micro-Browser vergleichbar zu denen, die auch für die Visualisierung unter Android oder iOS benötigt werden. Der ist leider kostenpflichtig, von Saia (jetzt: SBC) gibt es eine kostenlose Alternative mit etwas nervigem Lizensierungsaufwand, ich bin gern behilflich. Meine Erfahrung damit ist gut, auch für Visualisierung bei Phoenix-SPS.

HTML5

Wird von mir seit 2016 standardmäßig für Neuprojekte mit Phoenix-DDC benutzt, Umrüstung von Altanlagen möglich, aber aufwendig, in der Regel wohl preislich uninteressant. Saia / SBC unterstützt HTML5 derzeit nicht.

Sonst noch etwas?

Auf die Visualisierung über die Touch-Panels in der Schaltschranktür hat das alles keinen Einfluss, die haben einen Microbrowser „fest eingebaut“.

Weitere Fragen?

Sprechen Sie mich gern telefonisch an oder schreiben Sie mir eine Email mit Ihren Fragen!


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HTML5 in der Visualisierung von Anlagen in der Gebäudeautomatisierung (Heizung, Klima, Lüftung)

Visualisierung und Bedienung mit HTML5

Lange habe ich gezögert, neben der bewährten Visualisierung auf Basis der IniNet Spidercontrol auf JAVA-Basis auch die schon seit längerem zur Verfügung stehende HTML5-Lösung zu verwenden. HTML5 hat zwar den Vorteil, dass Visualisierung und Fernbedienung mit jedem geeigneten (praktisch: alle gebräuchlichen) Browser möglich sind und keine ggf. kostenpflichtige Microbrowser-App oder JAVA (das immer mal wieder mit erforderlicher Anpassung der Sicherheitseinstellungen nervt) erforderlich sind. Vielerlei Detailprobleme ließen einen Wechsel aber nicht ratsam erscheinen.

Nun haben meine ausführlichen Tests gezeigt, dass mit der aktuellen Version des Editors für die Visualisierung zur Phoenix-DDC einer Realisierung von Projekten mit HTML5-Visualisierung nichts mehr im Wege steht. Der Hauptvorteil ist, dass auch von Smartphones (und Tablets) aus ohne Vorbereitung (App-Installation) und Extrakosten eine Visualisierung möglich ist, lediglich Zugangsdaten zur Anlage (und ggf. VPN-Zugangsdaten bei Visualisierung über Mobilnetz) müssen dem Bediener bekannt sein. Vorteilhaft ist eine solche Lösung beispielsweise, wenn für eine Mini-Anlage auf ein teures örtliches WEB-Panel für die Visualisierung verzichtet werden soll. Auch ohne WLAN in Anlagennähe kann ein autorisierter Bediener dann  über Mobilnetz die Anlage vor Ort bedienen.

Für welche Anlagen kommt eine HTML5-Visualisierung in Frage?

  • Grundsätzlich können alle Visualisierungen für Neuanlagen mit Phoenix-DDC mit HTML5-Visualisierung ausgeführt werden.
  • Neu-Anlagen in neuen Liegenschaften mit Phoenix ILC1x1-DDC: ohne jede Einschränkungen
  • Neu-Anlagen mit Phoenix ILC1x1-DDC und vorhandenen Phoenix ILC1x0-DDC: Phoenix-Web-Bedienpanels aus den letzten 3 Jahren sind in der Regel HTML5-tauglich, die meisten Vorhandenen ILC1x1-Geräte sind nach Firmware-Upgrade HTML5-tauglich. ILC1x0-Geräte können nicht für HTML5 nachgerüstet werden, entweder müssen sie ausgetauscht werden, oder für die Liegenschaft muss eine Parallel-Navigations-Struktur für HTML5-Visualisierung (nur Neu-Anlagen) und JAVA-Visualisierung (Alt- und Neuanlagen) eingerichtet werden. Der Aufwand ist nicht allzu hoch, Kosten-Nutzen-Abwägungen entscheiden.
  • Bestands-Anlagen mit Phoenix ILC 1x1-DDC und Phoenix-Bedienpanels: Umstellung ist mit minimalem Aufwand möglich: Neu kompiliertes Projekt einspielen – Fertig! Aufwand max. 1/2h je Anlage.
  • Neuanlagen mit Phoenix ILC1x1 und SAIABestandsanlagen: es muss eine Parallel-Struktur für HTML5-Visualisierung (nur Phoenix-Neu-Anlagen) und JAVA-Visualisierung (bestehende SAIA- und Neuanlagen) aufgebaut werden, das erfordert eine gewisse Planung und Aufwand für die parallelen Navigationen durch die Liegenschaft, der Aufwand ist überschaubar. Kosten-Nutzen-Abwägungen entscheiden!
  • SAIA-Bestandsanlagen: Für DDC Fabrikat SAIA ist derzeit weder für bestehende noch für neue Anlagen HTML5-Visualisierung möglich.

Weiterführende Literatur:


Ein Kommentar

Mobile Anlagenbedienung über Smartphone

Anla2016-02-03_New-hTC-one-blue-300pxgen mit unserer Standard-Visualisierung (über ein JAVAApplet auf der DDC) können auch „aus dem Stand“  — ohne dass am Regelungsprogramm irgendetwas geändert werden muss — über Smartphones und Tablets bedient werden. Dafür muss auf dem Mobilgerät  eine App installiert werden. Weiterlesen


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Nach Java – Update wird die Web-Visualisierung mit einer Sicherheits-Warnung abgelehnt

Lösung

Seit Java 7 Update 51 benötigen die Visualisierungen auf JAVA-Basis grundsätzlich einne Eintrag in die Freigabeliste jedes Rechners, die IP-Adresse jeder einzelnen Anlage muss dort eingetragen sein.

Vorgehen dafür (WINDOWS 7), muss ggf. seitens der EDV ausgeführt werden:

  1. Klicken: [Windowsknopf] ganz links in der Taskleiste → Systemsteuerung → JAVA
    (32Bit oder 34Bit je nach Browser)
    » Java Control Panel erscheint
  2. TAB Sicherheit anklicken → [Siteliste bearbeiten]
    » ein tabellarisches IP-Adress-Verzeichnis erscheint
  3. [Hinzufügen] hängt eine leere Zeile an, in die Sie die URL der Anlage eintragen (aus dem Browser hineinkopieren). Form des Eintrags: http://192.168.123.45
  4. [OK] Zum Übernehmen des Eintrags
    » Es erscheint eine neue Sicherheitswarnung
    “HTTP = Sicherheitsrisiko”
  5. Bestätigen / ignorieren
  6. Diesen Vorgang für alle Anlagen wiederholen!
  7. Browser beenden und neu starten

Nun können die Anlagen wie gewohnt visualisiert werden.

Eine ausführlichere Anleitung von ORACLE finden Sie hier.

Nicht betroffen sind Microbrowser-Panels und die SAIA-WINDOWS-App  (als Browser-Alternative auf WINDOWS-PC).


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Schnelltest: SAIA Microbrowser App für WINDOWS

So sieht der HOME-Bildschirm aus.

So sieht der HOME-Bildschirm aus.

Seit neuestem gibt es auch für WINDOWS-PC eine derzeit kostenlose Microbrowser-App (Betaversion zum Testen), mit der bei bestehenden Anlagen ggf. die in den letzten Jahren immer wieder auftretenden Probleme bei JAVA-Updates auszuschalten wären. Ich habe intensiver auf einem aktuellen WINDOWS 7 (64 Bit) getestet und zusätzlich auf einer Virtuellen Maschine ein uraltes WINDOWS XP (Service Pack 1). Unerwartete Unterschiede sah ich nicht.

Download und Installation

Die App kann hier heruntergeladen werden, auf derselben Seite wird beschrieben, wie die App entpackt, gestartet und lizensiert wird. Ohne Lizensierung läuft die App im Demo-Modus, Visualisierung wird nach 15 Minuten gestoppt.

Nicht ganz selbsterklärend und auch nicht aus den Anleitungen ersichtlich ist, dass man eine Visualiserung zunächst mit URL und einem Namen speichern muss, ehe die Visualisierung mit Connect gestartet werden kann.

Ansonsten lief ein Schnelltest an einer DDC auf meinem Schreibtisch und über VPN-Verbindung zu einer Anlage mit PDC3 problemlos.

Ergebnisse des Schnelltests

Die App funktionierte bei meinen Kurztests tadellos, sie hat dieselben Einschränkungen wie sie von Microbrowser-WEB-Panels (In der Schaltschranktür)  bekannt sind, im Wesentlichen die statische Darstellung von animierten GIF-Bildern.

Die getestete SBC Micro Browser Version 1.6.21.137 (beta 1) unterstützt auch URL-Jumps, das heißt der Sprung innerhalb einer Liegenschaft von einer auf die andere Anlage ist problemlos möglich; das war bei einer von mir getesteten „abgespeckten“ iOS App für iPAD nicht möglich.

Auch das Problem, dass bei Phoenix-ILC 1xx die Visualisierung nach Aufruf mit einer SAIA-App abstürzt und nur mit Unterbrechung der Spannungsversorgung wiederhergestellt werden konnte, habe ich nicht beobachtet, auf einer ILC 130 ETH mit Firmwarestand 3.94.03 und einer Visualisierung erstellt mit WebVisit 6.21.00 funktionierte die Visualisierung auch nach Benutzung der WIN-App ganz problemlos weiter. Für eine endgültige Entwarnung ist es aber noch zu früh, noch ist nicht klar, ob das Problem auf die damals getestete iOS App für iPAD oder die getesteten speziellen Geräte mit ihren Visualisierungen beschränkt war.

In der APP kann auch in der Benutzeroberfläche zwischen den gespeicherten Visualisierungen gewechselt werden.

Es ist sogar möglich, mehrere Instanzen der App zu starten, wofür einfach nur eine Kopie des Ordners mit SBC_MicroBrowser.exe samt der Konfigurationsdateien im selben Ordner benötigt wird. Die zweite SBC_MicroBrowser.exe lässt sich zusätzlich starten und unabhängig benutzen, wobei allerdings evtl. problematisch ist, dass die beiden Instanzen in der Taskleiste nicht unterscheidbar sind – man weiß nicht unbedingt im Voraus, in welche Visualisierung man mit dem Mausklick auf das SBC-MB-Icon gerät.

Rechts 2x Microbrowser-App

Rechts 2x Microbrowser-App

Wer braucht die App?

Jeder WINDOWS-Nutzer, der für eines der folgenden Probleme eine Lösung sucht:

  1. Visualisierung funktioniert nach Java-Update nicht mehr
  2. Java soll (wegen Sicherheitsbedenken …) nicht auf PC installiert werden
  3. Der Nutzer ist von dem Problem, dass bei jedem Start der Visualisierung im Browser erst diverse Sicherheitswarnungen wegklicken muss, genervt (tritt bei manchen Nutzern auf, bei anderen nicht).
  4. Mehrere von derselben DDC geregelte, räumlich getrennte und unabhängige Anlagen sollen gleichzeitig visualisiert werden. Die Situation tritt beispielsweise  ein, wenn Unterstationen über BUS oder Netzwerksatelliten angeschlossen sind. Im Browser kann unter Java eine CPU jeweils nur 1 mal visualisiert werden, ein Aufruf in einem 2. TAB oder Fenster des Browsers führt zu Fehlern. Das Problem lässt sich beheben, indem die 2. Anlage derselben CPU in einem anderen Browser (Seamonkey + Firefox) oder eben in der App visualisiert wird.
  5. Die Visualisierung im Browser wird als störend empfunden oder soll bewusst vom Browser getrennt werden. Beispiel: Ein Nutzer (Etagen-Sekretärin) hat eine spezielle Nutzer-Bedienung, auf die jederzeit schneller Zugriff möglich sein soll. Da kann es problematisch sein, wenn die „Lüftungsfernbedienung“ jedes mal zwischen 25 geöffneten Browser-TABs wie eine Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden muss – die Extra-Anwendung SBC Micro Browser ist in der Taskleiste aber leicht zu finden. Auch der Wechsel zwischen Anlagen kann evtl. mit der Übersicht links in der App einfacher sein als Lesezeichen im Browser.

Meine Empfehlung:

Sofort als Notfall-Hilfe herunterladen, aber mit eigenen Tests sicherheitshalber noch warten, bis mehr Testerfahrung von mir vorliegt.

Nachträge

Probleme

No connection to Host

Diese Fehlermeldung sah ich in der App., wenn ich versuchte, VPN-Verbindung zu einer Anlage aufzubauen, wenn im Draytec Smart VPN Client die Option „Gateway der Gegenseite benutzen“ aktiviert ist. Nun gibt es wenig Gründe, diese Option zu nutzen (damit geht der Gesamte Internet-Verkehr des PC über den entfernten Router), aber der Vollständigkeit halber soll das erwähnt werden.

Es Könnte sein, dass dieses Problem mit neuesten (Spetember 2014) WINDOWS-Updates zusammen hängt.

Auto-Home

Nach einer Weile (typisch: 10 Minuten) soll die Anzeige wieder auf den Startbildschirm zurückgehen und damit die Bedienebene auf „0“ zurückgesetzt werden, um  unbefugte Bedienung der Anlage zu verhindern. Bei einem kleinen Anteil der Anlagen findet dieser Rücksprung allerdings stets sofort, nachdem eine andere als die Startseite aufgerufen wurde, statt, was eine Bedienung der Anlage unmöglich macht. Dieses Problem tritt nur bei der App, nicht im Browser oder bei Verwendung eines Microbrowser-Panels auf.

Die Ursache des Problems ist derzeit noch unklar.

Gleichzeitige Visualisierung mehrerer Anlagen

Um mehrere Anlagen zu visualisieren ist es gar nicht notwendig, Kopien der App zu erzeugen. Erneuter Aufruf (durch Doppelklick im WIN Datei-Explorer oder auf ein Desktop Icon) startet eine 2., unabhängige Instanz der App, die für die Visualisierung einer anderen Anlage zur Verfügung steht.

Auch eine 3. Instanz aufzurufen funktioniert bei mir problemlos, mehr habe ich noch nicht probiert.

Der Aufruf kann auch über Desktop-Icons (oder andere Verknüpfungen) gezielt für bestimmte Anlagen erfolgen. Dafür nach Installation und Freischaltung der App:

  1. Rechtsklick auf freie Dektop-Fläche
  2. ‚Neu‘ (im Kontextmenü)
  3. ‚Verknüpfung‘
  4. In die Eingabezeile Verknüpfung eingeben: C:\<PfadZurApp>SBC_MicroBrowser.exe http://172.16.202.108/RAN0_M.html
    Mit
    Pfadangabe, irgendetwas wie „C:\Users\…..“, endet mit einem „\“Dateiname der ausführbaren App
    URL zur Einstiegsseite auf dem DDC-Webserver (einfach aus Browser-Lesezeichen kopieren)

Es lassen sich mehrere solche Icons auf dem Desktop ablegen, die auch das aufrufen mehrerer App-Fenster für die gleichzeitige Visualisierung mehrerer Anlagne ermöglichen.

Mehrere App-Instanzen für mehrere Visualisierungen über einen WINDOWS-Batch aufzurufen ist mir bisher noch nicht geglückt.