Aktuelle Informationen

Zum Thema Regeltechnik


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Telefonkonferenzen 🎧📞☎

Aus verschiedenen Gründen lade ich gelegentlich zu Telefonkonferenzen ein. So können beispielsweise

  • bei Störfällen in einer Konferenz schnell mehrere Fachleute mit dem Anlagenbetreiber Lösungen erarbeiten
  • Koordinierte Einsätze mehrerer Fachfirmen vorbereitet werden
  • Sachverhalte zu einem Projekt geklärt werden

ohne dass in jedem Fall gleich ein Vor-Ort-Einsatz notwendig ist.

Terminfindung

Sofern erforderlich und ausreichend Zeit vorhanden ist, schlage ich über moreganize mehrere mögliche Termine/Zeiten vor, zum Zeitpunkt mit der meisten Zustimmung wird die Telefonkonferenz abgehalten.

Es tragen sich bitte alle Teilnehmer in der Terminumfrage ein, auch mehrere aus einer Firma. Alle geplanten Teilnehmer lassen mir bitte (rechtzeitig per Email) ihre Telefonnummern der Apparate, von denen aus sie an der Telefonkonferenz teilnehmen wollen, zukommen.

Arten von Telefonkonferenzen

3er-Konferenz

Ist jederzeit auch spontan möglich, ich rufe einfach die beiden weiteren Teilnehmer an.

Telefonkonferenzen mit mehr als 3 Teilnehmern

  1. zur vereinbarten Zeit rufen Sie bitte bei der Rufnummer, die ich Ihnen rechtzeitig vorher per Email zukommen lasse, an
    > Nach wenigen Klingeln meldet sich das Konferenzsystem
  2. Den Sprach-Aufforderungen des Konferenzsystems folgen, nach wenigen Augenblicken sollten Sie aufgefordert werden, die Raumnummer + abschließendes „#“ einzugeben
  3. Die reservierte Raumnummer, die ich Ihnen rechtzeitig mit derselben Email zukommen lasse, eingeben und mit „#“ abschließen.
  4. Abwarten, bis sich weitere Konferenzteilnehmer melden.

Für die Schritte 2 und 3 wird ein Telefon mit Mehrfrequenz-Wahlverfaren (heute üblich) benötigt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 6 (incl. B&B) beschränkt, es besteht aber die Möglichkeit, über Zusatzfunktionen mehr Teilnehmer teilnehmen zu lassen, bei Bedarf muss ich das rechtzeitig vor der Konferenz vorbereiten.

Allgemeine Hinweise

Bitte vermeiden Sie Telefonate mit Freisprecheinrichtung am Telefon, der Lärmpegel bei einer Konferenz wird schnell störend.

Sofern ich Ihnen während der Konferenz Bildschirmansicht für meinen PC (oder vollständiges Screensharing) gewähren will erhalten Sie Hinweise dazu (Einwahl-Link) unmittelbar vor Beginn der Konferenz. Für die Bildschirmansicht wird keine besondere Software benötigt, irgendein halbwegs aktueller Internet-Browser auf einem beliebigen halbwegs aktuellen Betriebssystem reicht.


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Meine Anlagen-Patientenakten

Für jeden Anlagenbetreiber, zu dessen Anlage(n) ich einmal gerufen wurde, lege ich eine „Anlagen-Patientenakte“ an, in der ich alle Anlagenmängel und Optimierungsvorschläge festhalte. Diese Tabellenkalkulation wird von mir dauerhaft weiter geführt. Auf Wunsch bekommt der Kunde sie aktualisiert ausgehändigt, sofern er sie nicht sowieso auf  einem Netzlaufwerk, auf das ich Fernzugriff habe (um die Daten aktuell halten zu können) für seine technischen Unterlagen hat. Ein Eintrag sieht dann in etwa so aus:

_______________________________________________

Wofür das ganze?

  1. Wenn ich von der Anlage eine Störungs-Email erhalte kann ich schnell überprüfen, ob es an der Anlage und dem entsprechen Kreis ein bekanntes Problem gibt, das die gemeldete Störung verursachen könnte – das beschleunigt die Fehlersuche:
    Wenn eine Pumpe schon als „Klappernd“ bekannt war, schicke ich (womöglich in der Silvesternacht)  per Telefon als erstes  den Hausmeister dann bei einer passenden Störung dort hin und lasse ihn klären, ob die verdächtige Pumpe inzwischen gänzlich „gestorben“ ist.
  2. Der Kunde hat so die Möglichkeit, Aktivitäten zu bündeln und Optimierungen oder Reparaturen wirtschaftlicher ausführen zu lassen:
    1. Handwerker ein Mal für diverse ähnliche Reparaturen ins Haus kommen lassen, also Einträge beispielsweise nach HzFa (Heizungsfirma) und ggf. Ort.  (falls er mehrere Liegenschaften betreibt, Anlagen BS… in Braunschweig und WF… in Wolfenbüttel) filtern, Priorität noch einmal bewerten und dann ein sinnvolles Bündel von Maßnahmen beauftragen, die dann „in einem Rutsch“ von der Fachfirma (oder ggf. natürlich auch eigenen Fachleuten) erledigt werden. Das spart Kosten für Anreisen und Rüstzeiten
    2. Der Betreiber kann sich „mal eine bestimmte Anlage“ vornehmen aus einem gegebenen Anlass „auf Vordermann bringen“. Also Tabelle beispielsweise filtern nach „Anlage=XYZ“, Priorität noch einmal bewerten, nach zuständigen Fachhandwerkern sortieren, erforderliche Arbeiten gebündelt beauftragen.

So wird die Wartung und Instandhaltung der Anlagen effizienter und die Verfügbarkeit der Anlagen verbessert.


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Störmeldung auf das Handy – Braucht man das?

mobile sms clipartNein!

Eine Email enthält alle nötigen Informationen (sofern es nicht die Billig-Variante nur mit Sammelstör-Email-Meldung istm zu der ich mich wenige male breitschlagen ließ), der Empfänger hat hoffentlich Fernzugriff auf die Anlage, das reicht. Wie oft fallen Heizungsanlagen denn nachts (wenn niemand seine Emails kontrolliert) aus ?

Aber:

Montag hatten wir wieder so einen Fall. Zufällig sah ich gegen 20:45 Uhr, dass um 20:15 Uhr eine Stör-Email von einer Anlage gekommen war. Der Hausmeister hatte noch nichts davon mitbekommen, als ich ihn sicherheitshalber anrief. Noch gab es nur eine Regelabweichungsmeldung, kein „echtes“ Problem. Da aber zu befürchten war, dass es beim morgendlichen Aufheiz-, Dusch- und Badewarmwasser-Marathon einen Engpass geben würde, trafen wir uns um 21:45 Uhr an der Anlage. Vor Ort zeigte sich schnell, dass ganz eindeutig zu wenig Fernwärme-Heizwasser floss,  meine Diagnose: „irgendwie“ Problem mit Durchflussbegrenzung oder Differenzdruckregelung an der Versorger-seitigen Fernwärmestation. Ich pulte das unfachmännisch-wackelig schon mal provisorisch hin, der Versorger-Monteur schuf eine ¾ Stunde später ein professionelles Provisorium, am nächsten Tag erfolgte die richtige Reparatur.

Die Mieter haben von all dem nichts mitbekommen.

Und der Hausmeister ist überzeugt, möchte zukünftig per SMS  oder Anruf auf seinem Handy informiert werden — Entscheidung diese Woche.


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Bedienung und Visualisierung mit Internet Explorer 11

Im Zusammenhang mit dem Ende der Unterstützung von NPAPI-Plugins seitens Mozilla und den dadurch erforderlichen Umstellungen für die PC/Browser-Nutzung der von Bielefeld & Buß erstellten (älteren) Visualisierungen wurde ich gefragt, ob statt Firefox nicht einfach der Internet Explorer benutzt werden kann.

Es funktioniert ✅

Mehrere meiner Kunden benutzen den Internet Explorer, bisher hörte ich keine Browser-bezogenen Reklamationen. Und auch eigene, unsystematische Tests zeigten keine IE11-bezogenen Probleme.

Ob es ratsam ist, den Internet Explorer zu nutzen, wird oft angezweifelt; eine nicht mehr ganz taufrische Checkliste zur Gewährleistung der Surfsicherheit vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt es hier. Bei Beschränkung der Nutzung für Visualisierungszwecke dürften Sicherheitsprobleme so gut wie ausgeschlossen sein.

 Aber 🚧

Weitere Hindernisse?

ORACLE wird selbst keine Browser-Plugins für Browser mehr unterstützen, spätestens ab JAVA 10 wird es keine mehr geben.

Nicht unbedingt ein Problem, darf halt das JAVA irgendwann nicht mehr aktualisiert werden, ob das sicherheitstechnisch und organisatorisch (wenn andere Software eine aktuelle JRE benötigt …) akzeptabel und machbar ist müssen die jeweiligen IT-Verantwortlichen klären. Das Problem, dass evtl. für den Browser eine ältere JAVA-Version (mit Plugin) benötigt wird, betrifft alle Browserlösungen, auch Kiosk-Browserlösungen auf Firefox-Basis (bei deren Einrichtung ich auf Wunsch gern behilflich bin).

Ob und wie es möglich ist, für den Internet Explorer (oder andere Browser) eine ältere Java-Version auf dem PC einzustellen, während sonstige Software mit einer aktuellen JRE arbeitet, ist noch in Klärung.

Das ist kein akutes Problem!

Java 9 (erscheint voraussichtlich Juli 2017) wird Browser-Plugins noch unterstützen.

JAVA 10, die erste Version ohne Browser-Plugins, wird nach meinem aktuellen Wissensstand Mitte 2019 veröffentlicht werden. Mindestens bis dahin können der Internet Explorer oder Browser-Kiosk-Lösungen problemlos benutzt werden, nach dem Aus für JAVA-Browserplugins mit Java 10 habe ich eine neue Lösung für sie parat – versprochen!

Andere Visualisierungslösungen …

… ohne Verwendung von NPAPI-JAVA-Plugins wurden hier bereits vorgestellt.

 


 

Weitere Hinweise zum Thema:

JAVA Entwickler-Blog (englisch)


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Emojis in der Email-Betreffzeilen – ℹ️️

Seit einigen Tagen findet sich einigen Emails von Bielefeld & Buß am Ende der Betreffzeile ein Emoji. Diese kleinen Grafikelemente kennzeichnen einheitlich Emails, die jeweils aus einem bestimmten Grund geschrieben wurden:

⚠️️ Wichtige Nachricht, meistens Hinweis auf auf einen per Fernwartung festgestellten 
   Anlagenmangel.
❔ Ich bitte um Rückmeldung!
ℹ️️ Nur zur Information, keine Reaktion Ihrerseits erforderlich
✅ Die aus dem Betreff ersichtliche Angelegenheit ist erledigt, keine Rückmeldung 
   erforderlich

Die Anzeige der kleinen Grafiken variiert von Programm zu Programm, sollte aber stets eindeutig zuzuordnen sein. Aktuelle Email-Programme sollten die Zeichen problemlos „verdauen“.

Man kann (jedenfalls mit SeaMonkey und Thunderbird) auch seine Emails nach diesen einzelnen Zeichen durchsuchen. Ich nutze diese Möglichkeit und überprüfe beispielsweise, ob ich Rückmeldungen zu allen ❔ – Rückfragen bekam, und kennzeichne erledigte Rückfragen im Gesendet-Ordner mit dem Erledigt-Tag.

 


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Firefox beendet die Unterstützung von NPAPI-Plugins

Kein Grundzur Panik!

Kein Grund zur Panik!

Spätestens ab Firefox-Version 53 (Mitte nächsten Jahres) wird dieser Browser keine NPAPIPlugins mehr unterstützen, das wird voraussichtlich auch auf dem Firefox-Kern aufbauende andere Browser wie CLIQZ, SeaMonkey und viele andere mehr betreffen. Einige technische Details und Hintergründe können hier nachgelesen werden.

Dies hat zur Folge, dass die von Bielefeld & Buß vor 2016 erstellte Visualisierungen auf Basis von Spidercontrol nicht mehr „einfach so“ im Browser funktionieren werden.

Was ist zu tun?

Browser mit verlängerter Java-Unterstützung installieren

Nutzer, die betroffene Browser benutzen (mehr oder weniger alle, auch Googles Chrome hat die Unterstützung des benötigten Java-Plugins bereits eingestellt), können eine sogenannte ESR-Version (Extended Support Release – zu Deutsch Version mit verlängerter Unterstützung: Diese Softwareversionen bekommen im Laufe der Produktentwicklung keine neuen Funktionen, sondern enthalten allein Fehler- und Sicherheitsupdates — das aber länger als bei „normalen“ Versionen) des Browsers installieren, Firefox wird in der ESR-Version (52) ca. 1 Jahr länger Java unterstützen.

Microbrowser nutzen.

Von IniNet gibt es einen Windows-Micro-Browser vergleichbar zu denen, die auch für die Visualisierung unter Android oder iOS benötigt werden. Der ist leider kostenpflichtig, von Saia (jetzt: SBC) gibt es eine kostenlose Alternative mit etwas nervigem Lizensierungsaufwand, ich bin gern behilflich. Meine Erfahrung damit ist gut, auch für Visualisierung bei Phoenix-SPS.

HTML5

Wird von mir seit 2016 standardmäßig für Neuprojekte mit Phoenix-DDC benutzt, Umrüstung von Altanlagen möglich, aber aufwendig, in der Regel wohl preislich uninteressant. Saia / SBC unterstützt HTML5 derzeit nicht.

Sonst noch etwas?

Auf die Visualisierung über die Touch-Panels in der Schaltschranktür hat das alles keinen Einfluss, die haben einen Microbrowser „fest eingebaut“.

Weitere Fragen?

Sprechen Sie mich gern telefonisch an oder schreiben Sie mir eine Email mit Ihren Fragen!


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DDC-Datenschreiber

Für die DDC-Geräte Fabrikat Phoenix Contact steht eine Datenschreiberfunktion mit Offline-Auswertung zur Verfügung. Für eine vereinbarte Anzahl von Anlagenzuständen (Typisch: 30) wird der jeweilige aktuelle Wert alle 12 Minuten in eine csv-Datei auf dem DDC-Speicher geschrieben. Ein typischer Datensatz für einen Heizkreis besteht aus Außentemperatur, Vorlauftemperatur (Istwert + Sollwert), Rücklauftemperatur, Ventilstellung, Pumpenbetrieb.

Jeweils am letzten Tag des Monats um 24:00 Uhr (oder bei Bedarf auf „Knopfdruck“ über die Visualisierung) wird eine Datei JJJJ-MM-DD-Anlagenname.csv (typische Dateigröße: 400 … 900 kB) an vorher festgelegte E-Mail-Empfänger geschickt und anschließend auf der DDC gelöscht; mit dem nächsten Messwert wird eine neue Datei für den neuen Monat auf der DDC erstellt.

Die Auswertung der Daten erfolgt am einfachsten mit einer von Bielefeld & Buß vorbereiteten Tabellenkalkulation mit geeigneten Diagrammen, ggf. statistischen Auswertungen und was sonst je nach Anwendung für den Betreiber interessant sein könnte. Die Anzahl der übertragbaren Daten wird durch DDC-Programmspeicher und DDC-FTP-Speicher begrenzt.

Beispiel einer grafischen Auswertung:

2016-10-05-datenschreiber

Anhand der Linienverläufe ergibt sich (wie bei einem EKG für den Arzt) für den Fachmann ein genaues Bild des Anlagenzustands, man erkennt Fehlfunktionen, ungünstige Einstellungen etc. Im Beispiel aus einer tatsächlich existierenden Anlage sehe ich beispielsweise, dass die Förderhöhe der Fernleitungs-Pumpe 11M1 zu hoch eingestellt ist, sie drückt ständig Heizwasser durch den Hallen-Heizlüfterheizkreis 23, obwohl von dort keine Anforderung besteht, und andere Probleme. Aus Aufzeichnungen zu anderen Jahreszeiten zeigten sich dann noch andere Probleme, die alle auf Basis der Auswertungen abgestellt werden konnten. Ohne die Aufzeichnungen wären diese Fehler wohl kaum bemerkt worden, und die Wirtschaftlichkeit der Anlage wäre auf einem schlechteren Niveau geblieben.

Andere Ausführungen wie Datenspeicherung auf einem FTP-Server statt .csv-Email-Versand, Online-Visualisierung etc. können je nach Vereinbarung ebenfalls realisiert werden