Aktuelle Informationen

Zum Thema Regeltechnik


Ein Kommentar

Telefon- und Internetstörung

Aufgrund einer Telekom-Großraumstörung haben wir bis voraussichtlich morgen früh kein Internet, telefonisch sind wir aber unter der bekannten Festnetznummer weiterhin erreichbar.

Nachtrag 13:32 Uhr: Das Problem scheint behoben.

Nachtrag 27.10.2016: Das Problem ist zurück, voraussichtlich bis morgen mittag.

Nachtrag 27.10.2016 18:00: Das Problem scheint behoben, Dauerhaftigkeit der Funktion bleibt abzuwarten.


Hinterlasse einen Kommentar

Temperaturfühler für BUDERUS ECOMATIC 3000

2016-10-20_buderuswasserfuehler

Spannung am BUDERUS-Modul nur zur Information

Sie suchen Temperaturfühler für die schon lange nicht mehr aktuelle BUDERUS ECOMATIC 3000, womöglich in einer besonderen Bauform, die nicht von zig Lieferanten bei ebay angeboten wird? Dann fragen Sie doch einfach mal bei uns an und schildern uns Ihr Problem.

Anfrageformular:


Hinterlasse einen Kommentar

DDC-Datenschreiber

Für die DDC-Geräte Fabrikat Phoenix Contact steht eine Datenschreiberfunktion mit Offline-Auswertung zur Verfügung. Für eine vereinbarte Anzahl von Anlagenzuständen (Typisch: 30) wird der jeweilige aktuelle Wert alle 12 Minuten in eine csv-Datei auf dem DDC-Speicher geschrieben. Ein typischer Datensatz für einen Heizkreis besteht aus Außentemperatur, Vorlauftemperatur (Istwert + Sollwert), Rücklauftemperatur, Ventilstellung, Pumpenbetrieb.

Jeweils am letzten Tag des Monats um 24:00 Uhr (oder bei Bedarf auf „Knopfdruck“ über die Visualisierung) wird eine Datei JJJJ-MM-DD-Anlagenname.csv (typische Dateigröße: 400 … 900 kB) an vorher festgelegte E-Mail-Empfänger geschickt und anschließend auf der DDC gelöscht; mit dem nächsten Messwert wird eine neue Datei für den neuen Monat auf der DDC erstellt.

Die Auswertung der Daten erfolgt am einfachsten mit einer von Bielefeld & Buß vorbereiteten Tabellenkalkulation mit geeigneten Diagrammen, ggf. statistischen Auswertungen und was sonst je nach Anwendung für den Betreiber interessant sein könnte. Die Anzahl der übertragbaren Daten wird durch DDC-Programmspeicher und DDC-FTP-Speicher begrenzt.

Beispiel einer grafischen Auswertung:

2016-10-05-datenschreiber

Anhand der Linienverläufe ergibt sich (wie bei einem EKG für den Arzt) für den Fachmann ein genaues Bild des Anlagenzustands, man erkennt Fehlfunktionen, ungünstige Einstellungen etc. Im Beispiel aus einer tatsächlich existierenden Anlage sehe ich beispielsweise, dass die Förderhöhe der Fernleitungs-Pumpe 11M1 zu hoch eingestellt ist, sie drückt ständig Heizwasser durch den Hallen-Heizlüfterheizkreis 23, obwohl von dort keine Anforderung besteht, und andere Probleme. Aus Aufzeichnungen zu anderen Jahreszeiten zeigten sich dann noch andere Probleme, die alle auf Basis der Auswertungen abgestellt werden konnten. Ohne die Aufzeichnungen wären diese Fehler wohl kaum bemerkt worden, und die Wirtschaftlichkeit der Anlage wäre auf einem schlechteren Niveau geblieben.

Andere Ausführungen wie Datenspeicherung auf einem FTP-Server statt .csv-Email-Versand, Online-Visualisierung etc. können je nach Vereinbarung ebenfalls realisiert werden

Screenshot. Lizenz: Public Domain


Hinterlasse einen Kommentar

HTML5 in der Visualisierung von Anlagen in der Gebäudeautomatisierung (Heizung, Klima, Lüftung)

Visualisierung und Bedienung mit HTML5

Lange habe ich gezögert, neben der bewährten Visualisierung auf Basis der IniNet Spidercontrol auf JAVA-Basis auch die schon seit längerem zur Verfügung stehende HTML5-Lösung zu verwenden. HTML5 hat zwar den Vorteil, dass Visualisierung und Fernbedienung mit jedem geeigneten (praktisch: alle gebräuchlichen) Browser möglich sind und keine ggf. kostenpflichtige Microbrowser-App oder JAVA (das immer mal wieder mit erforderlicher Anpassung der Sicherheitseinstellungen nervt) erforderlich sind. Vielerlei Detailprobleme ließen einen Wechsel aber nicht ratsam erscheinen.

Nun haben meine ausführlichen Tests gezeigt, dass mit der aktuellen Version des Editors für die Visualisierung zur Phoenix-DDC einer Realisierung von Projekten mit HTML5-Visualisierung nichts mehr im Wege steht. Der Hauptvorteil ist, dass auch von Smartphones (und Tablets) aus ohne Vorbereitung (App-Installation) und Extrakosten eine Visualisierung möglich ist, lediglich Zugangsdaten zur Anlage (und ggf. VPN-Zugangsdaten bei Visualisierung über Mobilnetz) müssen dem Bediener bekannt sein. Vorteilhaft ist eine solche Lösung beispielsweise, wenn für eine Mini-Anlage auf ein teures örtliches WEB-Panel für die Visualisierung verzichtet werden soll. Auch ohne WLAN in Anlagennähe kann ein autorisierter Bediener dann  über Mobilnetz die Anlage vor Ort bedienen.

Für welche Anlagen kommt eine HTML5-Visualisierung in Frage?

  • Grundsätzlich können alle Visualisierungen für Neuanlagen mit Phoenix-DDC mit HTML5-Visualisierung ausgeführt werden.
  • Neu-Anlagen in neuen Liegenschaften mit Phoenix ILC1x1-DDC: ohne jede Einschränkungen
  • Neu-Anlagen mit Phoenix ILC1x1-DDC und vorhandenen Phoenix ILC1x0-DDC: Phoenix-Web-Bedienpanels aus den letzten 3 Jahren sind in der Regel HTML5-tauglich, die meisten Vorhandenen ILC1x1-Geräte sind nach Firmware-Upgrade HTML5-tauglich. ILC1x0-Geräte können nicht für HTML5 nachgerüstet werden, entweder müssen sie ausgetauscht werden, oder für die Liegenschaft muss eine Parallel-Navigations-Struktur für HTML5-Visualisierung (nur Neu-Anlagen) und JAVA-Visualisierung (Alt- und Neuanlagen) eingerichtet werden. Der Aufwand ist nicht allzu hoch, Kosten-Nutzen-Abwägungen entscheiden.
  • Bestands-Anlagen mit Phoenix ILC 1x1-DDC und Phoenix-Bedienpanels: Umstellung ist mit minimalem Aufwand möglich: Neu kompiliertes Projekt einspielen – Fertig! Aufwand max. 1/2h je Anlage.
  • Neuanlagen mit Phoenix ILC1x1 und SAIABestandsanlagen: es muss eine Parallel-Struktur für HTML5-Visualisierung (nur Phoenix-Neu-Anlagen) und JAVA-Visualisierung (bestehende SAIA- und Neuanlagen) aufgebaut werden, das erfordert eine gewisse Planung und Aufwand für die parallelen Navigationen durch die Liegenschaft, der Aufwand ist überschaubar. Kosten-Nutzen-Abwägungen entscheiden!
  • SAIA-Bestandsanlagen: Für DDC Fabrikat SAIA ist derzeit weder für bestehende noch für neue Anlagen HTML5-Visualisierung möglich.

Weiterführende Literatur:


Hinterlasse einen Kommentar

Urheberrecht, Lizenzen etc.

Gelegentlich werde ich von Kunden gefragt, welche Rechte sie an Unterlagen und Software mit dem Kauf einer Regelungslösung von uns erwerben, deshalb hier noch einmal eine Zusammenstellung.

Urheberrecht

Alle Programme und Unterlagen von Bielefeld und Buß unterliegen zunächst unserem uneingeschränkten Urheberrecht.

Mit dem Kauf und der vollständigen Bezahlung erwirbt der Kunde das Recht, von Bielefeld & Buß erstellte Unterlagen und Software zum Projekt unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA weiter zu verwenden und zu veröffentlichen. Die Bedingungen sind auf der verlinkten Seite aufgelistet. Kurzfassung: Sie dürfen die Unterlagen und Software veröffentlichen (also Dritten zugänglich machen), auch in veränderter Form und gegen Bezahlung. Sie müssen dabei angemessene Urheber- und Rechteangaben machen (auf die Lizenzseite verlinken, sofern zumutbar), und anderen die gleichen Nutzungsrechte für Ihr Werk einräumen.

Diese freizügige Lizenz gilt natürlich nur für von uns erstellte Werke. Werke anderer (Datenblätter, Kataloge, Bilder, Softwarebibliotheken), die in unseren Technischen Dokumentationen oder Anlagen  enthalten sind, unterliegen in der Regel wesentlich strengeren Bestimmungen, Veröffentlichung in veränderter Form ist beispielsweise in der Regel verboten. Abweichungen von dieser Standard-Lizenz sind jeweils angegeben.

Älteren Unterlagen (oder allgemeiner Werke) wurden unter der GFDL beziehungsweise GPL lizensiert, einer Lizenz mit ähnlicher Intention wie CC BY-SA, aber strengerer Reglementierung. Hinweise dazu finden Sie dann im Fach 12 des Dokumentationsordners.

In der Praxis …

… heißt das grob vereinfacht: sie dürfen mit unseren Unterlagen und Programme machen, was sie wollen, sie müssen nur angeben, woher sie das veröffentlichte  Werk haben, und eventuelle weitere Nutzer des Werkes anhalten,  die Lizenzbedingungen einzuhalten. Sollte mir also mal eine Ausschreibung oder ähnliches auf den Schreibtisch flattern, die eindeutig auf einer von mir erstellten Technischen Dokumentation beruht, ohne dass das erwähnt ist, muss mein Kunde mir Schadenersatzforderungen rechnen, sofern der Veröffentlicher  nachweist, dass er nicht über die Lizenzbedingungen informiert wurde.

Weiterverwendung von Programmen

Bei der Verwendung von Programmen gibt es neben den Lizenzbedingungen oft zusätzliche Hindernisse, die eine Weiterverwendung erschweren oder sogar unmöglich machen:

  • Es wird eine Programmierumgebung benötigt, deren Erwerb unter Umständen etliche tausend Euro kostet – das ist eben so.
  • Das Programm enthält kostenpflichtige Programmbibliotheken des Hardwareherstellers (oder sonstige), die zunächst gesondert erworben werden müssen, bevor eine weitere Bearbeitung des Programms oder die Nutzung möglich ist. Ich versuche, das möglichst zu vermeiden, derzeit enthalten von mir erstellte Programme keine solchen Bibliotheken.
  • Für die weitere Bearbeitung eines Programms werden neben dem  anlagenbezogen erstellten Quellcode auch Ersteller-spezifische Softwarebibliotheken benötigt. Ich sehe das öfters bei Wettbewerbern, die eigene Programmbaustein-Bibliotheken entwickeln, um Anlagenfunktionen nach eigenen Vorstellungen zu ermöglichen und den Programmcode innerhalb der Firma zu vereinheitlichen, so dass Programmierer ohne lange Einarbeitung von anderen Programmierern erstellte Programme verstehen können. Der Erwerb dieser Bibliotheken kann einige tausend bis einige zehntausend Euro kosten, was in Anbetracht der investierten Programmiererstunden durchaus angemessen sein kann, für einen Anlagenbetreiber aber ärgerlich ist. Ich arbeite bei Phoenix-DDC auch mit einer solchen selbst entwickelten Bibliothek, anders als bei den meisten Wettbewerbern wird diese Bibliothek aber mit jedem DDC-Programm mitgeliefert und muss bei Bedarf (weil Sie zukünftig die Regelungs-Wartung von einem anderen Anbieter als Bielefeld & Buß durchführen lassen möchten …) nicht kostenpflichtig extra erworben werden. Diese Bibliothek unterliegt ebenfalls der Lizenz CC BY-SA.

In der Praxis …

… heißt das grob vereinfacht: Machen sie mit den von uns überlassenen (=an Sie verkauften) Programmen was sie wollen, es ist unwahrscheinlich, dass ich Ihnen auf die Schliche kommen könnte, wenn Sie die Lizenzbedingungen missachten.

Die Programm-Projektdateien werden mit der Technischen Dokumentation Regelung an sie geliefert.


Die Lizenzbestimmungen zu Inhalten dieses Blogs finden Sie im Impressum.


Hinterlasse einen Kommentar

Hitzewelle im Anmarsch

Vor dem Wochenende erwarten uns hochsommerliche Temperaturen, deshalb aus gegebenem Anlass noch einmal ein kurzer Hinweis auf Pappelsamen und ältere Tipps zur Frage, wie sie ihre Kühlanlage bei diesen Bedingungen Ausfall-frei am Laufen halten, auch wenn es bei den meisten erst ab ca. 35°C schwierig wird.

2016-06-23_Fallingrain_TMP_BS

Aktuelle Temperaturprognose (fallingrain.com)