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Zum Thema Regeltechnik

Neulich in Braunschweig

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Screenshot. Lizenz: Public Domain

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Ich sitze im Büro und arbeite am PC.

29.06.2015 19:09: Ich erhalte eine Störungs-Email über Anlagenstörung in einem Wohn- und Geschäftshaus von der DDC-Heizungsregelung dieser Anlage: „Warmwasserspeicher kalt“

29.06.2015 19:10: während ich mich vom Büro aus in die Fernvisualisieung der DDC einwähle kommt schon die nächste Störmeldung: Vorlauf hinter (Fernwärme-) Wärmetauscher kalt. Anlagenbild zeigt: Fernwärme-Ventil voll geöffnet, aber dahinter kommt keine Wärme an.

29.06.2015 19:12: Da ich weiß, dass der Hausmeister seine Emails nur gelegentlich kontrolliert, informiere ich ihn telefonisch, nach kurzer Erörterung beschließt er, den Notdienst der Heizungsfirma zu anzurufen.

29.06.2015 20:55: Heizungsfirmen-Notdienstmonteur informiert mich telefonisch —  Ursache untersucht, Defekt an der Fernwärmeübergabestion, der Energieversorger-Notdienst ist informiert.

29.06.2015 21:10: Anruf des Hausmeisters — Wärmeversorgung durch Energieversorger notdürftig wiederhergestellt, wird gegen 07:00 am nächsten Tag endgültig repariert.

30.06.2015 08:11: Anruf des Hausmeisters — alles ist wieder in Ordnung, keinerlei Einschränkungen bei den Arztpraxen mit Bäderabteilung.

Der Ablauf hätte natürlich auch am 30.06.2015 08:00 mit empörten Arztanruf: „Wartezimmer voll, Bädertermine geplatzt, alles durcheinander, so eine Sch…. lasse ich mir nicht bieten, …“ beginnen können — wenn man das mit Simpel-Heizungsreglern auf der Wand gelöst hätte.

Wer glaubt, er könne keine Magengeschwüre bekommen, kann auch in einem Gebäude mit erhöhter Anforderung an die Verfügbarkeit von Heizungs- (und Klima-) Anlagen  die einfachste und billigste Lösung für die Heizungsregelung wählen. Wer auf seine Gesundheit achtet und die Bedürfnisse der Nutzer wichtig nimmt investiert mehr in die Regelung und hofft, dass mein Versprechen, damit gegenüber der Einfachlösung irgendetwas < 10% an Energie zu sparen (das hängt natürlich sehr von der Art der Gebäudenutzung ab) der Wahrheit entspricht und sich die Investition sogar über die Energiekostenersparnis amortisiert, zieht auch für eine vermeintlich simple Heizungsanlage („was soll daran schon kaputtgehen“) eine etwas aufwendigere Regelungslösung in Betracht.

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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